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Thema Experten, Webstandards, Werte

Webstandards sind zurzeit in aller Munde, leider aber häufig nicht so, wie man sich das wünschen würde. Allzu oft wird mit der Bezeichnung «barrierefrei» für professionelles Webdesign geworben, obwohl viele dieser Websites in keiner Art und Weise barrierefrei sind, also nicht den gegebenen Webstandards entsprechen. Zur Demontierung genügt dabei oft schon das Aufrufen einer Website in einem anderen Browser!

Schlimmer noch sind Anbieter, welche kurzerhand eigene Standards, Labels und Zertifikate erfinden und etablieren, nur um den Standards des W3C nicht entsprechen zu müssen. Denn obwohl deren Lösungen den Vorgaben des W3C nicht genügen, weil man fehlerhaft codiert, werden für teures Geld Websites, Labels und Zertifikate verkauft. Solche Anbieter verkaufen meist nur Emotionen mit wertlosem Papier und bunten Buttons, aber nicht valides Webdesign.

ValidWeb will also einerseits sensibilisieren und informieren, aber anderseits auch warnen. Valides Webdesign ist eine komplexe Angelegenheit, welche enorm viel Fachwissen erfordert. Allzu oft werden aber Webauftritte – auch solche renommierter Unternehmen – von Amateuren ausgeführt, was meistens zu schlechten bis sehr schlechten Resultaten führt. Ist jedoch eine Website einmal erstellt, gilt der Auftrag als ausgeführt und die Kosten müssen getragen werden.

Wie gesagt, wir sind keine Webpolizei. Und wir geben zu, dass in der Vergangenheit auch wir Websites erstellt haben, die den heutigen Standards nicht mehr entsprechen. Wir wissen auch, dass an Schulen und in Kursen nicht valides Webdesign gelehrt worden ist – und dies leider auch heute noch da und dort der Fall ist. Wir plädieren hier einfach dafür, heute den Schritt in die Zukunft zu machen.